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WDR-Vorlesenacht

Die letzte WDR-Vorlesenacht für Johann König als Moderator war ihres Erachtens nach ein sehr interessanter, wenn auch manches Mal langatmiger Abend.

Zu Gast waren:

"FRANK GOOSEN kommt Ende Mai 1966 in Bochum zur Welt und teilt sich den Geburtstag unter anderem mit Clint Eastwood, wovon dieser jedoch nie erfährt. Die Geburt steht kulturell unter einem bemerkenswerten Stern: Nummer-1-Hit in Deutschland ist zu diesem Zeitpunkt »Hundert Mann und ein Befehl« von Freddy Quinn.
Der Kabarettist und Autor von Kultbüchern wie "Liegen lernen", "Pink Moon" ist bekennender und berichtender Fussballfan und regelmäßiger Gast auf der Pantheon-Bühne.

JAKOB HEIN, Schriftsteller, Vorleser und Arzt, Erschaffer von Werken wie "Mein erstes T-Shirt" und "Herr Jensen steigt aus", schloss sich 1999 der im Kaffee Burger regelmäßig auftretenden berliner Lesebühne Reformbühne Heim und Welt an, und erprobte sich am Mikrofon zusammen mit anderen Kollegen (z. B. Wladimir Kaminer) an Vortragsformen zwischen Slam-Poetry, Stand-up Comedy und Autorenlesung. Diese Entstehungsgeschichte ist besonders seinen ersten beiden Büchern anzumerken: Heins Geschichten sind oft kurz, voller Witz, und befassen sich auch mit ganz alltäglichen, oft geringschätzig als eigentlich unliterarisch angesehenen Themen.

MANUEL ANDRACK, geboren 1965, ehemaliger »Sidekick« von Harald Schmidt, bekam 2001 und 2003 den Deutschen Fernsehpreis, war zweimal für den Grimme-Preis Spezial nominiert und wurde mit dem Grimme Online Award TV 2001 und der Goldenen Feder 2002 ausgezeichnet. Sein erstes Buch »Du musst wandern« wurde mit dem Preis der Internationalen Tourismusbörse BuchAward 2006 ausgezeichnet."
(Quelle: Homepage des Bonner Pantheons (klick Link))
 
Sowohl Goosen als auch Hein begeisterten auf ihre Weise, wenn auch Goosen etwas zu viel vom "frauenfeindlichen" Thema Fußball sprach, dafür allerdings mit Witz seine Hörer bannte.
Sehr überrascht war sie von Hein, ein im ersten Moment unscheinbarer Mann, - vielleicht wäre es anmaßend von ihr, wenn sie behauptet, dass er ein für sich typisches Verhalten angesichts seines Berufs an den Tag legt!? Arbeitet er in der psychiatrischen Abteilung der Charité - denn erst stotternd und unsicher näherte er sich dem Publikum, doch alsbald ging er in seinem Element auf, das Publikum fesselte er mit Auszügen von Liebe ist ein hormonell bedingter Zustand bis er schließlich bei der Zugabe vor dem Publikum "sang".
Von Andrack war sie eher enttäuscht, er las zu monoton (das war ja bei Harald Schmidt noch recht witzig, aber für eigene Beiträge definitiv zu langatmig), die Themen (Fußball und Wanderungen!) erwiesen sich als ziemlich unspektakulär und - sie vermag es nicht anders auszudrücken - langweilig.
 
Soweit zu heute...
 
9.12.09 00:31


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