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Freiheit

09.03.: kein Abitur

10.03.: Haare geschnitten

11.03.: neues Auto

 

viel Info, wenig Text, Langeweile und keine Zeit.

 

11.3.10 21:58


"Du hast schon krank angehauchte Fantasien"

 

Wenn es denn nur Fantasien wären...

26.2.10 18:45


SEX

Je schneller man etwas heiß begehrtes bekommt, desto wertloser erscheint es, wenn man es bekam.

Je länger man darauf warten muss, desto unbedeutender wird es.

Je mehr man sich dafür einsetzen muss, desto unerreichbarer scheint es.

 

Warum?

 

Und "er" weiß es jetzt... 

17.2.10 20:04


Sie saß neben ihm auf dem Bett, ein Film lief nebenbei im Fernsehen. Auf die Beschwerde, dass ihr kalt sei, rutschte er ganz auf den Rücken, streckte seinen Arm aus und sah sie lächelnd an. Sich fest an ihn drückend griff sie unter seinen Pullover und strich mit den Fingerspitzen über seinen Rücken, er küsste ihre Wange, hielt sie fest in seinen Armen, während sie ihr Bein zwischen seine schob. Bis beiden warm wurde.

Sie öffnete seine Hose, grinste ihn frech an, woraufhin er sie auszog und sie irgendwann fesselte, [...]und sich dann, das Spiel einfach unterbrechend, neben sie legte.

Doch zum ersten Mal übernahm sie die Kontrolle. Sie befreite sich, setzte sich auf ihn, griff seine Handgelenke, drückte sie über seinem Kopf aufeinander, hielt sie mit ihrer Hand fest, verlagerte ihr Gewicht so, dass er sich nicht mehr erfolgreich aus ihrem Griff winden konnte, sie ohrfeigte ihn fest, drückte ihm die Luft ab und biss ihn. Sie kam sehr schnell, hörte dennoch nicht auf...

Als die beiden irgendwann in dieser Nacht noch Schlaf fanden, lag er hinter ihr, sie in seinem Arm und von ihm festgehalten, ihre Hände in seinen, und er grub seine Nase in ihr Haar...

 

Während sie schreibt, werden ihre Augen feucht und in ihrem Kopf schreien ihre Gedanken: "vergeben und verloren".

30.1.10 16:50


RPG

Sie war am Boden, schloss sich ein, war wie weggetreten und um sich wieder der Realität anzunähern, war es nötig, dass sie sich irgendwie daran erinnerte, wer sie war und was sie empfand.

 Rot und silber glänzte es, warm lief es ihr die Arme und Beine herab.

Ohne einen Blick auf die beiden Freunde, die verwundert und erschrocken das Schauspiel beobachteten, zu werfen, ging sie langsam und abwesend ins Bad, um sich von den Splittern, Scherben und roten Suppe zu befreien.

 

Einige Stunden später lag sie in vier Armen, doch sie wurde nicht verstanden. Stattdessen wurden ihr Vorwürfe gemacht, Beschuldigungen, die sie nicht begriff und die vorwurfsvolle Stimme ihrer Mutter, die sich innerhalb ihres Kopfes durch sämtliche Synapsen hindurch quetschte. "Wann wirst du endlich erwachsen!? Schaffst du [es] diesmal? Schaffst du überhaupt mal irgendwann etwas Sinnvolles?"

 

______________________________

Rythmisch schwer das Herz pulsiert
Im Sternenrausch der letzten Nacht
Das Über-Ich die Macht verliert ...

Es tropft das Blut auf weißen Schnee
Befleckt die Liebe der Verstand
Vernichtende, unendliche Idee
Als herrschte Krieg im Wunderland

Einst schnitt ich einen Blutquell an
Im Wahne bebend, ganz allein
Kaum mehr ich mich erinnern kann
Es quoll aus wunder Haut wie Wein

In Panik hat mein Herz pulsiert
Gepumpt das rote Blut ans Licht
Die sanfte Klinge drang verschmiert
Ins Fleisch hinein nun Schicht für Schicht

Blutquell, neues Leben schenk
Für Glück im Tode einst ich starb
Blutquell, meines Werks gedenk
Verkläre was im Wahn verdarb!

Einst schnitt ich in den Blutquell tief
Was ward mir diese Welt verhasst
Und während mein Verstand noch schlief
Verstarb ich freudig, doch erblasst

Und Blut trug meinen Ruhme fort
Es drang durch alle Straßen
Und überschwemmte jenen Ort
Nie mehr die Menschen mich vergaßen

...

Seitdem schon sehn ich mich zurück
Im goldnen Wahn erneut versinken
Noch einmal spüren des Lebens Glück
In meinem Ruhme nur ertrinken...

...

Oh, lass uns laufen Hand in Hand
Heimwärts in die Lebenswiege
Wenn der Leuchtturm des Lebens
Die Finsternis nicht mehr erhellt
Und alles träumen scheint vergebens
Ein Schrei in dunkler Nacht noch gellt

Hinüber lass und gehen
Der Abschied fällt nicht schwer
Die Seele möge wehen
Nach Eden, übers Meer

Ergeben ich im Sturm vergeh
Umwälzungen der Ewigkeit
Nach dem Sturm folgt Sonnenschein

Es tötet uns der Lauf der Zeit
Ohne Spuren geht das Sein Wir gehen in eine andere Welt
Fern von hier 

...

[Eden weint im Grab]

 

13.1.10 09:03


kalte Liebe

Neujahrsschnee. Beinahe eilig zog ich durch den Wald und dachte nach.

Du spürst den Waldboden unter den Füßen, wie sich die Schritte ganz langsam abrollen, jeden einzelnen Zentimeter nimmst du wahr, es geht immer weiter, wie eine Maschine, konstant nach vorn, du kannst mich nicht aufhalten.

Bis zu der Stelle, an der die Klippen sind. Friedlich vom Schnee bedeckt schauen sie gar nicht mal so gefährlich aus, das leicht darunter schimmernde Moos weckt sogar den Eindruck, es wäre ein weiches Federbett, auf dass man sich fallen lassen kann. Doch der Mensch bleibt ein elender Feigling.

Ich weiß, was ich gesehen und gespührt habe, manche Dinge, von denen ich weiß, dass sie da sind, aber sie nicht identifizieren kann. Ich fühle mich schnell verfolgt, doch wenn ich mich umdrehe, erkenne ich nichts. 

Ich will gar nicht, dass du mich verstehst. Du würdest es versuchen, aber ganz andere Wege gehen und ich würde dem ewigen Vorwurf erliegen. Deswegen achte ich nicht darauf, was du sagst. Ich ignoriere deine beißende Kritik, oder gebe dir Recht, damit du nicht weiter nachhakst. Obgleich ich mich in deiner Nähe behaglich und sicher fühle. Doch ich habe das Gefühl, als würdest du in mir nichts anderes erkennen können als einen sich selbstbemitleidenden, vergnügungssüchtigen Versager.

Einige Erinnerungen belagern mich noch. Ich habe mich selbst betrogen, die Erinnerungen mit Fantasie vermischt, die Handlung verändert, um das Ganze zu ertragen und primär mir selbst glauben zu können, doch es funktioniert so nicht. Und es hat mein Innerstes verlassen und wurde durch mich in die Welt voller Lügen getragen. Dabei wollte ich es doch nur erträglicher machen, für mich, für die Anderen. Sollte ich es ganz für mich behalten haben? Oder sollte ich auf den richtigen Augenblick warten und danach für immer schweigen?

 

Und ich weiß schon lange, dass du mehr weißt, als du vorgibst zu wissen.

1.1.10 17:02


Silvester

Hannah war am 2. Weihnachtstag ab abends in Aachen und blieb über Nacht, davon hat sie O. auch erzählt. Außerdem traf sie sich mit einem Fremden im Geschichtsmuseum und lief Schlittschuhe mit ihrer Schwester.


Am 31. Dezember bekam Hannah ihren Ohrring wieder.

Nachricht von O., 31.12., 09:20 Uhr:

Stelle mir gerade vor: du kommst hier rein.
Ich habe die Tür nicht verschlossen, liege noch im Bett
und schlafe.
Du hast einen Rock an und nicht viel darunter... bei genaurem Hinsehen kann man den Faden der Kugeln sehen.


[...]
Du kommst zu mir ins Bett...

[...] Guten Morgen 

 

Hannah wollte nicht, dass das nur eine Vorstellung bleibt und schrieb zurück:

11.30, lass die Tür angelehnt!

Sie zog die Strumpfhose an, die im Schritt offen ist, den kurzen Jeansrock, Boots, Liebeskugeln, Top, Jacke zugeknöpft, keinen BH und fuhr los.

Es war überwältigend, sie öffnete die Tür, er stand im Flur und grinste sie an, legte einen Arm um sie, zog sie an sich, griff mit der anderen Hand in ihren Schritt, küsste sie und hauchte: "Geh schon mal hoch" in ihr Ohr.

Nachdem sie sich liebten, schliefen sie nebeneinander für eine kurze Zeit ein, er hielt ihre Hand, legte den Arm um sie und grub seine Nase in ihr Haar.
13.45 - Hannah sagt: "So, aufstehen, ich muss heim! Wo bist du heute Abend?" - "[zukünftige Exfreundin] feiert eine Party, ich habe da aber keine Lust drauf". Sie gab ihm einen Kuss und ließ ihn zurück.

Am Abend feierte sie bei ihrem Bruder mit einigen anderen guten Freunden Silvester, angetrunken tanzte sie durch die Nacht und lachte.

31.12.09 18:33


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